„Inklusion im Alpenverein“: Ausstellung zeigt Wege zu mehr Vielfalt und Teilhabe
Feldkirch, 22. September 2026 – Vielfalt und Teilhabe stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „Inklusion im Alpenverein“, die am 22. September 2026 im Haus am Katzenturm in Feldkirch eröffnet wurde. Die Ausstellung widmet sich der Frage, wie Inklusion im Vereinsleben gelingen kann, und zeigt konkrete Möglichkeiten für eine vielfältige und inklusive Vereinsarbeit auf.
Zum Auftakt der Ausstellung präsentierte Angela Bitschnau ihre Diplomarbeit, die sich mit dem Thema Inklusion im Alpenverein auseinandersetzt. Dabei wird deutlich, dass Inklusion weit über das gemeinsame Dabeisein hinausgeht: Sie schafft Möglichkeiten, damit Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen, Fähigkeiten und Lebensrealitäten aktiv am Vereinsleben teilnehmen können.
Der Alpenverein Sektion Montafon setzt gemeinsam mit Special Olympics Vorarlberg bereits konkrete Angebote um. Über das gesamte Jahr hinweg werden inklusive Wanderungen organisiert, bei denen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam unterwegs sind. Die Wanderungen bieten Gelegenheit, Natur zu erleben, Gemeinschaft zu erfahren und Barrieren im Vereinsleben abzubauen.
Auch im Herbst stehen noch zwei gemeinsame Wanderungen auf dem Programm. Am 24. Oktober und am 21. November 2026 finden weitere inklusive Wanderangebote statt. Die genauen Informationen und Termine sind im Veranstaltungskalender zu finden.
Die Ausstellung „Inklusion im Alpenverein“ möchte dabei nicht nur informieren, sondern auch zum Nachdenken und zur eigenen Umsetzung anregen. Sie zeigt, dass inklusive Vereinsarbeit auf unterschiedlichen Ebenen möglich ist – von gemeinsamen Aktivitäten und Veranstaltungen bis hin zu einer offenen Vereinskultur, in der sich möglichst viele Menschen willkommen fühlen.
„Inklusion bedeutet, gemeinsam unterwegs zu sein und dabei die unterschiedlichen Bedürfnisse und Stärken aller Menschen zu berücksichtigen“, lautet die zentrale Botschaft der Ausstellung. Der Alpenverein und seine Kooperationspartner möchten damit einen Beitrag zu einer vielfältigen Gesellschaft leisten und weitere Vereine ermutigen, inklusive Angebote zu entwickeln.